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Fortsetzung – Förderbedingungen EEG

2. Marktintegrationsmodell und Eigenverbrauchsbonus

Bei Photovoltaik-Anlagen von 10 – 1.000 kWp wird nur noch 90 % des jährlich erzeugten Stroms vergütet. Kleine Anlagen bis 10 kWp, Freiflächenanlagen und sonstige Anlagen bis 10 MWp erhalten eine volle Vergütung der erzeugten Strommenge.

Diese Regelung gilt für Anlagen zwischen 10 und 1.000 kWp, die ab dem 1. April 2012 in Betrieb genommen werden, allerdings wird sie erst ab dem 1. Januar 2014 angewendet. Das heißt, dass die betroffenen Anlagen bis zum 31. Dezember 2013 eine Vergütung von 100 % der erzeugten Strommenge erhalten. Ab dem 1. Januar 2014 tritt dann die Begrenzung in Kraft. Das Marktintegrationsmodell gilt im Gegensatz zum Vergütungssatz für Dachanlagen für die gesamte Strommenge der betroffenen Anlagen.

Die restlichen 10 % des erzeugten Stroms, die nicht vergütet werden, können entweder zum Eigenverbrauch genutzt, über die „sonstige Direktvermarktung“ vermarktet oder dem Netzbetreiber zum Verkauf an der Börse angeboten werden. Der Eigenverbrauchsbonus fällt weg.

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3. Einspeisemanagement

Bei Anlagen kleiner als 100 kWp, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gegangen sind, ist bis zum 1. Januar 2013 Zeit, technische Einrichtungen für die Abregelung ihrer Leistung einzubauen. Bis dahin müssen die Einrichtungen installiert sein, so dass die Anlagen in das Einspeisemanagement einbezogen werden können. Anlagen unter 30 kWp können alternativ ab 2013 in ihrer maximalen Wirkleistungseinspeisung ins Netz auf 70 Prozent begrenzt werden.

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